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Wie viel kostet die Erstellung einer Website?

Sie haben den Plan, eine eigene Website für Ihr Unternehmen zu erstellen und möchten wissen, wie sich der Preis dafür kalkulieren lässt? Wir zeigen Ihnen nachfolgend auf, was es kostet, eine Webseite zu erstellen.

Welche wichtigen Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung für eine Website?

  1. Die Identifikation des richtigen Website Typs
  2. Website Selbst erstellen oder erstellen lassen
  3. Berücksichtigung direkter und indirekter Kosten

I. Den richtigen Website-Typ identifizieren

Es gibt eine große Palette an Website-Typen, die sich hinsichtlich des Aufwandes für eine erfolgreiche Umsetzung ihres Projektes unterscheiden. Überlegen Sie deshalb zuerst, welchen Zweck Sie mit ihrer Website verfolgen, und welche Inhalte Sie mittel- und langfristig auf der Webseite platzieren wollen.

Vom Blog bis zur komplexen Plattform. Wir stellen Ihnen die acht wichtigsten Website-Typen vor:

  1. Online Shop
  2. Firmenwebsite
  3. Blog
  4. Portal / Plattform
  5. Webbasierte Applikation
  6. Suchmaschine
  7. Landingpage
  8. Microsite
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1. Online Shop

Das vorrangige Ziel eines Online Shops ist eindeutig: Unternehmen wollen ihre Waren und Dienstleistungen online im Web verkaufen, um die Umsätze zu steigern.

Mittlerweile kaufen 92 % aller Internetnutzer Produkte online ein. Besonders beliebt ist in Deutschland das Online Shopping in den Bereichen Kleidung (60%) gefolgt von Elektronik (31%) und Unterhaltung (30%).

Onlineshops sind komplexe Systeme. Der automatisierte Bestellprozess setzt sowohl hohe Ansprüche an die rechtssichere Verarbeitung der Bestell- und Kundendaten, als auch an die technische Handhabbarkeit. Funktionen, die abgebildet werden müssen, führen folglich zu höheren Projektpreisen. Das sind z. B. Rechnungsstellung, Login-Funktion, E-Mail-Benachrichtigungen, Retouren Abwicklung und sinnvollerweise auch Nutzeranalysen. Häufig ist eine Anbindung zu einem Warenwirtschaftssystem (ERP) oder Kundenmanagementprogramme (CRM) notwendig.

Die meisten Onlineshops werden mit Shop-Systemen wie Magento, WooCommerce, Shopware oder Shopify erstellt. Bei kleinen Shops, die ein oder wenige Produkte anbieten, eignen sich gegebenenfalls Baukästen von WIX und Jimdo. Shop Baukästen gibt es im Web ab 20 € pro Monat. Diese müssen allerdings zu Beginn der Onlineshop-Erstellung selbst konfiguriert werden.

Ein Onlineshop ist mehr als nur das User Interface und eine klassische Seite. Die Ausgestaltung eines webbasierten gut durchdachten und reibungslos funktionierenden Warenwirtschaftssystem in einem Unternehmen erfordert komplexe technische Schnittstellen und muss strategisch geplant werden. Dies wird mit führenden Online Shop Agenturen und unter Einsatz von Systemen wie Shopware, Magento & Co erarbeitet. Dabei werden nach ihren Vorstellungen gemeinsam mit der Agentur in einem Workshop Anforderungen an das System ausgearbeitet und alle wichtigen Schnittstellen und Prozesse entlang der Customer Journey abgebildet. Diese Art der Projektplanung und Umsetzung beginnt ab Kosten in Höhe von 7.000 € und kann bei großen Shop-Projekten auch bis zu mehreren zehntausend Euro betragen.

Diese Gestaltung eines professionellen Online Shops überlassen Firmen daher meistens spezialisierten Online Shop Agenturen. Manche Dienstleister erstellen einen Onlineshop ohne Schnittstellen mit Hilfe eines professionellen Shop-Template bereits ab 1.500 €.

Gewünschte Funktionen wie die Handhabung von Produktkonfigurationen machen Onlineshop-Projekte deutlich aufwändiger und kostenintensiver. Sehr große Shops mit einer besonders hohen Komplexität und einem hohen Entwicklungsaufwand werden teilweise für mehrere hunderttausend Euro erstellt.

Eine eigene App kann eine sinnvolle Ergänzung zu dem klassischen Webshop sein.

Für das Hosting, die Unterbringung von Websites auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP), fallen je nach Größe des Webshops von zehn bis zu mehreren tausend Euros an. Auch die Marketingausgaben für einen neuen Online Shop können unter Umständen sehr hoch sein. Daher gilt es, einen gewichtigen Anteil an der Wertschöpfung für Online-Marketing wie Suchmaschinenmarketing (SEA) einzukalkulieren.

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2. Firmenhomepage

Sie möchten im Internet und durch Google gefunden werden und Ihre Firma präsentieren? Sie möchten Kunden und Bewerber von ihren Waren und Dienstleistungen überzeugen? Dann ist eine Firmenwebsite unerlässlich.

Eine Firmenhomepage wird gemeinhin auch als Corporate Website bezeichnet und zählt zu den Informational Websites. Nicht nur Unternehmen sondern auch Verbände, Vereine und Kommunen nutzen Firmenwebseiten, um Besucher online umfangreich zu informieren. Firmenhomepages bieten neben Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme auch einen tiefen Einblick in Ihre Produktpalette und Projekte.

Eine Firmenhomepage gibt es zu einem einmaligen Festpreis oder als Abonnement. Der Preis richtet sich nach der Individualität, dem Aufwand für das Design, dem Sicherheitsanspruch und den benötigten Funktionalitäten. Häufig bieten Web-Agenturen Unternehmen auf ihrer Internetseite sogenannte Paketpreise an, die je nach Funktionen und der Anzahl an Unterseiten zwischen 700 € und 10.000 € liegen.

Eine Website ist die Visitenkarte eines Unternehmens. Nur wenige Firmen erstellen daher ihre Homepage mit Web-Baukästen, obwohl diese auch schon kostenlos erhältlich sind.

70 % der Internetnutzer geben an, dass eine individuell gestaltete Internetpräsenz heute sehr wichtig ist und Vertrauen schafft. Die Investition in eine professionell erstellte Webseite lohnt sich.

Sie finden heute Angebote für statische Homepages aus den Händen eines Webdesigners mit bis zu fünf Unterseiten für weniger als 1.000 €. Bei solchen günstigen Preisen empfehlen sich, die Arbeitsweise und die Referenzen der Anbieter genau zu prüfen. Soll eine Website besonders ansprechend gestaltet werden, z.B. eigene Fotos oder Grafiken veröffentlicht und Texte extern erstellt werden, sollten für die Webseite zwischen 2.500 € und 7.000 € veranschlagt werden. Kommen Funktionen wie Buchungsmöglichkeiten für Veranstaltungen hinzu, kostet die Webseite zwischen 5.000 € und 15.000 €.

Für professionelle extern erstellte Texte werden pro Seite zwischen 150 € und 400 € berechnet. Professionelle Fotos lassen sich für etwa 500 bis 1.000 € erstellen. Kostensparender ist es verfügbare Bilder (Stockfotos) gegen eine Lizenz aus dem Internet zu nutzen. Zu den potentiellen Leistungen der meisten Agenturen gehören auch, professionelle Fotografen oder die Recherche nach geeigneten vorhandenen Fotos für Ihre Website bereitzustellen. Eine professionelle Datenschutzerklärung mit Impressum und Abmahnschutz gibt es für rund 800 €. Ein Corporate Design wird ohne Schwierigkeiten für 1.500 € bis 5.000 € erstellt.

Neben den fixen Kosten sind immer auch die Preise für Hosting und die Domain  zu betrachten: Beides bekommen Sie, unter der Voraussetzung einer geringen Datenmengen, bereits ab 10 € im Jahr.

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3. Blog

Sie wollen einer Leserschaft ihre Inhalte auf einer Website zugänglich machen? Die externen Nutzer sollen aktuelle Themenbeiträge und sonst relevante News lesen - entweder zu Ihrem privaten Projekt oder zu einem relevanten Thema für Unternehmen.

Die Höhe der Preise für Blogs setzen sich, mehr als bei allen anderen Website-Typen, aus den zu erstellenden Inhalten und der Anzahl an Funktionen zusammen. Zu Projektbeginn entstehen relativ geringe Kosten, da sich die Notwendigkeit einer Ergänzung mit weiteren Funktionen meist erst im Zeitverlauf ergibt. Vielfach wird für diese Art von Webseiten auf Wordpress zurückgegriffen, da hierfür bereits gute Plug-Ins vorhanden sind. Ein Premium-Theme kostet lediglich 40 bis 60 Euro. Dieses kann mit eigenem Know-how erstellt oder extern gegen einen Aufpreis beim Anbieter im bestimmten Maße an die eigenen Wünsche angepasst werden. Jedoch lauten die Tipps von Experten unisono: Unternehmen und Institutionen, die einen Unterschied gegenüber der Konkurrenz machen wollen, lassen den Blog von Experten erstellen.

Webagenturen unterstützen ihre Auftraggeber von Blogs mit folgenden Leistungen: Webdesign-Erstellung, Konzeption, Strategie, Marketing und Aufbau von nutzerrelevanten Inhalten.

Erfolgreiche Blogs setzen sich durch ein von der Masse ab. Sie erhalten diese bei Webagenturen und Freelancern bereits ab 1.000 €. Zu Projektbeginn sind Sie vielleicht versucht, sich diese Ausgaben zu ersparen und den Blog eigenhändig aufzubauen. Das kann zwar am Anfang motivierend sein, jedoch ist zu beachten, dass eine wünschenswerte hohe Reichweite und die dauerhafte Bindung von Lesern äußerst zeitaufwändig sein können.

Die Auswahl Ihrer Werbekanäle und Marketingmaßnahmen sollte gut im Voraus überlegt sei. Beim Aufbau von Social-Media-Kanälen hilft der Einsatz von Digitalexperten, die bereits ähnliche Projekte betreut haben. Mit steigendem Erfolg ist zudem die Unterstützung beim Aufsetzen und Auswerten von Analysetools und Dashboards sinnvoll.

Auch für die Erstellung oder redaktionelle Überarbeitung der Inhalte bietet sich die Hilfe von Experten an. Webagenturen mit dem Fokus auf Blogs nehmen Ihnen die Arbeit ab, und bieten den Service die Blogseite mit maßgeschneiderten Inhalten auf das nächste Level zu bringen. Sie suchen neue Artikel für Ihren Blog? Für einen Blog-Artikel aus der Hand eines thematisch qualifizierten und erfahrenen Texters sollten Sie rund 100 bis 400 Euro pro Artikel kalkulieren.

Da ein Blog in der Regel nicht viele Datenpakete austauscht und auf ein Standard-Hosting gesetzt werden kann, bekommen Sie Ihre Domain in Verbindung mit dem passenden Hostingpaket ab 10 Euro im Jahr.

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Auch Preise für Hosting und Domain, sind neben den Fixkosten, nicht zu vernachlässigen. Bei geringen Datenmengen und -verkehr erhalten Sie beides aber bereits ab 10 € im Jahr.

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4. Portal/ Plattform

Sie möchten in einer speziellen Branche entweder Privatpersonen oder Unternehmen zusammenbringen? Dann ist ein Portal oder eine Plattform die richtige Bezeichnung für Ihr Web-Projekt. Das Ziel einer Plattform ist es, online im Web zwei Akteure, schnell und kostengünstig zueinander zu bringen, d. h. sogenannte Netzwerkeffekte zu generieren.

Portale und Plattformen sind aufwendig zu erstellende Website-Typen. Gründe dafür sind die Notwendigkeiten von Logins und verschiedenen Hierarchien, die Datenverarbeitung sowie die Skalierbarkeit. Dementsprechend liegen die Erstellungskosten höher als bei anderen Webseiten.

Offensichtlich sind diese Geschäftsmodelle auch besonders erfolgreich, so sind heute 7 der 10 wertvollsten Unternehmen der Welt Plattformen.

Webportale werden i.d.R. nicht von einzelnen Entwicklern oder via Baukasten umgesetzt. Die Erstellung erfordert moderne Technologien, fundierte Kenntnisse des Marktes und ein die Zielgruppen ansprechendes UI und UX Design.

B2B- und B2C-Plattformen bedürfen vor allem einer durchdachten Wettbewerbsstrategie, um sich in einem umkämpften Markt von Webportalen nachhaltig durchsetzen zu können. Die Konzeptionsphase benötigt ausreichend Zeit und finanzielle Ressourcen, denn hier stellen sich die Weichen über Erfolg und Misserfolg. Zu berücksichtigen ist, dass Agenturen manchmal selbst Kosten über mehrere tausend Euro für die Erstellung eines Konzeptes, im Sinne des Auftraggebers, nicht berechnen.

Wird die Plattform selbst entwickelt, ist meist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Die Stundensätze für IT-Experten auf diesem Gebiet liegen bei ungefähr 100 €. Deshalb stellt sich die berechtigte Frage: Insourcing umsetzen oder Outsourcing nutzen? Es ist schneller und günstiger sich die Digitalplattform gemeinsam mit Experten entwickeln zu lassen, wenn das Know-How Ihres Unternehmens nicht im technisch anspruchsvollen Gebiet der Plattformentwicklung liegt.

Was kostet die Entwicklung einer Plattform. Zur Verdeutlichung hier einige Beispiele:

Der Preis für eine sehr kleine Plattform, ein sogenanntes Minimum Viable Product (MVP), in der Beauty-Branche lag bei einem Tagessatz von 750 € und 15 Entwicklertagen bei 11.250 €.

Eine mittelgroße Plattform eines europäischen Vergleichsportals erreichte bei einem aufgerufenen Stundensatz von 90 € und insgesamt 30 Entwicklertagen Gesamtkosten von 21.600 €.

Die große Plattform eines Berliner Versicherungsunternehmens wurde bei einem Tagessatz von 900 € und insgesamt 180 Entwicklertagen für 162.000 € entwickelt.

Die Kosten für die Entwicklung variieren in Abhängigkeit von Art und Menge   der zu implementierenden Schnittstellen, der Benutzerverwaltung, Upload-Möglichkeiten von Dateien, den verschiedenen Hierarchien sowie Berechtigungen. Ein eigener Marktplatz erzeugt zusätzlich Kosten, vor allem im Bereich Payment und Shopping Integration. Es ist ratsam, erst ein Minimum Viable Product (MVP) zu erstellen, um rechtzeitig Fehlerquellen zu erkennen, da dies kostengünstiger ist, als direkt ein finales Endprodukt zu entwickeln. Es empfiehlt sich, bei der Plattformentwicklung iterativ vorzugehen und frühzeitig am Markt mit einem echten Kundenfeedback zu arbeiten. Umso genauer die Anforderungen definiert und detaillierter die Vorgaben für die Programmierung sind, desto preiswerter und qualitativ besser wird das Portal entwickelt.

Sie sollten neben den fixen Entwicklungskosten unbedingt bei Ihrer Kalkulation die zu erwartenden laufenden Kosten für den Betrieb in den Blick nehmen und im Verlauf beobachten, die bei diesem Webtyp überdurchschnittlich hoch sind.

Dazu gehören von Beginn an Marketingausgaben, die für eine Plattform in der Regel hoch sind. Dies deshalb, weil zwei Seiten eines Marktes erreicht werden müssen. Die Betreiber von Plattformen geben mehrere Millionen € für SEA und andere Performance Marketing Kanäle aus. Gerade deshalb kann man sich auf lange Sicht viel Geld sparen, wenn man sich frühzeitig mit ggfs. geeigneten Tools wie seobility oder Sistrix der Suchmaschinenoptimierung befasst.

Unser Tipp: Wer eine funktionierende Plattform hat, sollte über die Entwicklung einer App nachdenken. Nutzen Sie nicht auch Google, Facebook und Instagram als App?

Um den vielen mobilen Nutzern mehr Komfort zu bieten, empfiehlt sich eine App als Ergänzung zum Webportal. Als Technologie eignet sich meist kein Template oder Wordpress, sondern es sollten Web-Technologien wie Drupal oder React gewählt werden.

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5. Webbasierte Applikation

Sie möchten eine interaktive Version einer Softwareanwendung im Browser und auf allen Endgeräten zur Verfügung stellen? Dann ist die Entwicklung einer Web-App die richtige Website-Variante für Sie. Web-Apps erfreuen sich mittlerweile großer Beliebtheit, da Sie sowohl für mobile Endgeräte als auch auf dem Desktop nutzbar sind.

Was kostet die Entwicklung einer Web-App? Diese Frage stellen sich Gründer, Geschäftsführer und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Wirtschaftsunternehmen und anderer Institutionen, wenn Sie mit einer App die Kunden nah an Ihre eigene Dienstleistung bringen möchten.

Der Aufwand für die Programmierung einer Web-App hängt von vielen Faktoren ab. Einige davon können Sie vorab positiv beeinflussen. Agenturen und Entwickler benötigen detaillierte Anforderungen, um eine seriöse Preisschätzung abgeben zu können.

Die Entwicklung einer Web-App ist günstiger als die Entwicklung einer nativen App und bringt einige Vorteile mit sich, da keine Installation und Download auf dem Endgerät nötig sind. Zudem sind sie gut auffindbar in Suchmaschinen. Tatsächlich sind viele interaktive Webseiten genau genommen Web-Apps. Beispielsweise machen sich Plattformen die Technologie von Web-Apps zu Nutze und können so komplexe Inhalte visuell ansprechend darstellen.

Da Web-Apps mit Hilfe von Algorithmen Daten validieren und häufig via Schnittstellen (API) mit anderen Anwendungen kommunizieren müssen, sind die Programmierung von API ein wesentlicher Kostenfaktor. Die Integration von Funktionen im Backend ist dann um ein Vielfaches teurer als die Entwicklung des Frontend. Da Fremdsoftware unter Umständen in einer anderen Programmiersprache geschrieben wurde, kann die Entwicklung von Schnittstellen für Web-App Entwickler einen höheren Arbeitsaufwand bedeuten, was die Kosten des Projektes in die Höhe treibt.

Einige Kostenbeispiele für Web-Apps, die während den 5 Entwicklungsphasen Analyse, Design, Entwicklung, Testen und im Go-Live entstehen:

Web-Apps mit gängigen Funktionen können für weniger als 10.000 € umgesetzt werden.

Web-Apps mit zusätzlichen Features als nur die Basisfunktionalitäten erhalten Auftraggeber bei 190 Arbeitsstunden für etwa 10.000 € bis 30.000 €.

Soll die Web-App umfangreicher sein, komplexere Schnittstellen und weitere Features einbinden, liegt der Preis für eine Web-App bei über 30.000 €.

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6. Suchmaschine

Sie möchten Nutzern relevante Informationen auf Basis von Algorithmen bereitstellen? Dann gesellen Sie sich in die illustre Runde rum um Google, Bing, Yahoo oder Ecosia. Google liegt mit einem Marktanteil von 87 % weltweit auf Position 1 der Suchmaschinen. In Deutschland ist der Marktanteil noch höher.

Wie kann man die Berechnung für die Entwicklung einer Suchmaschine kalkulieren? Besonders stark ins Gewicht fallen, neben den Entwicklungskosten, die laufenden Kosten für die Datenverarbeitung. Die Rechenleistung verschlingt für die Suchmaschinen Betreiber jährlich jeweils zwischen drei und zehn Milliarden Euro.

Auszugehen ist davon, dass für die Entwicklung des Frontends (Eingabeoberfläche) deutlich weniger Geld investiert wird als für das Backend (Datenverarbeitung). Nutzt man bestehende Bibliotheken wie Solr anstatt sie selbst von Grund auf neu zu starten, sind Kostenvorteile zu erzielen.

Die Kosten der Entwicklung einer mit o.g. vergleichbaren konkurrierenden Suchmaschine in Verbindung mit einem Rechenzentrum, würden sich schätzungsweise auf mehr als 100 Millionen € belaufen.

Anders sieht es bei Suchmaschinen auf einer eigenen Webseite aus. Hier liegen dieEntwicklungskosten zwischen 20.000 € und 60.000 €. Zusätzlich sind jährliche Kosten für die Wartung und Updates zwischen 5.000 € und 10.000 € einzuplanen.

7. Landingpage

Sie möchten, dass ihre Besucher relevante Websites zu einzelnen Produkten und Produktgruppen sehen und somit Ihre Conversionrate erhöhen? Dann sind Landingpages genau das, wonach Sie suchen. Mit diesem Website-Typ zielen Sie darauf ab, höhere Umsätze zu erzielen oder Kontaktdaten durch ein Kontaktformular zu erhalten. Landingpages erzielen nicht selten 60 % bis 70 % des gesamten Umsatzes von Webportalen.

Für jeden, der es selbst machen möchte, gibt es Anbieter von Landingpage-Baukästen. Diese sind für 2 € bis 250 € pro Monat günstig zu buchen. Falls Sie sich für den Kauf eines Templates entscheiden, werden Sie ab 15 € fündig, jedoch können wir hierbei häufig Probleme hinsichtlich der Konsistenz auf Webseiten erkennen.

Wieviel muss ich für eine individuell gestaltete Landingpage ausgeben? Je nach Aufwand und Komplexität können Landingpages ab 500 € bis 5.000 € erstellt werden.

Wie erklären sich die großen preislichen Unterschiede? Anders als die preislich günstigere Verwendung eines stillen Templates bringt die Vergabe an ein meist in allen Sektoren umfassend qualifiziertes Werbeagentur-Team, das höhere Stundensätze aufruft, unter Kosten-/Nutzen-Gesichtspunkten Vorteile, indem die Agentur

  • ihr Business analysiert und versteht
  • die passende Sitemap entwickelt
  • professionell Inhalte, z.B. Texte, erstellt
  • ein durchdachtes UX Design konzipiert
  • eine Suchmaschinenoptimierung durchführt
  • individuell angepasste Analysesoftware und UTM-Parameter aufsetzt
  • Probleme, die auftreten, professionell löst

Wichtig für die Entwicklung geeigneter Landingpages sind A-B-Tests, also Tests bei denen eine Version A mit einer Version B verglichen wird. Dabei werden die einzelnen Varianten zu je 50 % ausgespielt, um die Konversionsrate von der Audienz testen zu lassen.

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8. Microsite

Sie möchten mit einer neuen Website für einen besonderen Zweck Inhalte erstellen, wie zum Beispiel den Verkauf von reduzierten Artikeln oder Sie möchten Geschäftskunden statt Privatkunden erreichen? Dann ist eine Microsite der richtige Website-Typ für Sie.

Diese Art der Webseite erfreut sich zunehmender Beliebtheit und erzielt trotz zusätzlich erforderlicher finanzieller Investition einen sehr guten ROI (Return on Investment). Die meisten Mikroseiten sind mit einer einzigartigen Call-To-Action versehen. Für die Webseitenbesucher bietet dies den Vorteil, sich nicht durch unaufgeräumte Seiten navigieren zu müssen, sondern den passenden Content direkt zu erreichen.

Das Webdesign und die Navigation von Mikrosites können von der bestehenden Homepage abweichen. Warum nicht einfach eine neue Sektion auf der Webseite hinzufügen? Eventuell stehen sich beide Angebote im Weg, so dass bestehende Kunden zum Beispiel rabattierte Produkte kaufen.

Wenn Sie eine neue Marketingstrategie verfolgen wollen, kann eine neue Microsite sehr sinnvoll sein. Inhaltlich fokussierte Internetseiten erzielen einen bessern Platz im Ranking von Suchmaschinen, da sie relevante Inhalte zu einem Keyword oder Suchbegriff bereitstellen.

Was kostet eine Microsite? Die Kosten für Microsites liegen zwischen 1.500 € und 40.000 €.

Sofern Mikroseiten nicht als Subdomain auf der eigenen Homepage erstellt werden, fallen zusätzliche Domainkosten ab 10 € im Jahr an.

II. Websites erstellen: Insourcing vs. Outsourcing

Ihr Einsatz für die Erstellung einer Website lässt sich auf drei Ressourcen herunterbrechen: Zeit, Geld und Know-How.

Zuerst stellt sich daher grundsätzlich die Frage:

  • Insourcing - eigenhändig Webseite selbst erstellen oder
  • Outsourcing - Website mit professioneller Hilfe erstellen lassen

Wenn Sie über ausreichend zeitliche Kapazitäten verfügen, könnten Sie sich theoretisch selbst das notwendige Know-How aneignen, um ihre Website selbst zu entwerfen und sogar zu programmieren. Finanzielle Ressourcen können einen Mangel an Zeit und Know-how ausgleichen. Professionelle Entwicklerteams stehen bereit, komplexe Webseiten-Projekte mit ihrem passenden Know-How in kurzer Zeit umzusetzen.

Für technisch relativ einfach umsetzbare Homepages, wie beispielsweise Leserblogs, lässt sich mit „Website-Baukästen“, wie sie Wordpress anbietet, arbeiten. Hierbei erstellen Sie Ihre Website selber. Mit einem allgemeinen technischen Verständnis kann man relativ einfach, günstig und schnell seine Website selbst erstellen. Sollten Sie wenig Geld zur Verfügung haben oder keine großen Ziele mit Ihrer Website verfolgen, ist ein Website-Baukasten der richtige Weg zu Ihrer Website.

Ist eine Individualisierung und Feinjustierung bei dem Webdesign ihrer Website gewünscht, sind Baukastensysteme hinsichtlich der individuellen Gestaltungsmöglichkeiten beschränkt und ungeeignet, da sie sich auf den Ausbau von vorgefertigten Kästen reduzieren. Es kommt außerdem hinzu, dass solche Baukästen von Einzelunternehmen oder Privatpersonen genutzt werden, Ihre Website wird sich also nicht besonders von anderen Websites abheben und somit nicht aus der breiten Masse hervorstechen. Hier fallen die Kosten zudem monatlich an und ein Anbieterwechsel ist nicht möglich.

Wer nachhaltig und effizient eine anspruchsvolle Website erstellen lassen will, sollte damit eine professionell arbeitende Web-Agentur beauftragen. Diese erstellen Ihre Website nach Ihren Wünschen und können durch deren Expertise viele individuelle Funktionen und Anliegen ihrerseits umsetzen. Eine solche Website ist natürlich im ersten Schritt nicht so kostengünstig wie eine selbsterstellte Webseite aus dem Baukasten, doch diese Investition ist es in jedem Fall wert, sodass heutzutage eigentlich jedes erfolgreiche Unternehmen seine Website von einer professionellen Agentur entwickeln lässt.

Wir beraten Sie unabhängig, empfehlen technische Lösungen und begleiten Sie von der Idee bis zur Umsetzung. 

III. Faktoren der Kostenentstehung

Doch wie viel kostet das Erstellen einer Website genau? Leider lässt sich diese Frage genauso präzise beantworten wie die Frage „Wie viel kostet ein Auto?“ oder „Wie viel kostet ein Urlaub?“. Denn die Antwort beinhaltet Faktoren wie: Welche Marke wählen Sie? Wie viel PS soll das Auto haben? Welches Modell möchte ich fahren? Genauso spielen bei der Ermittlung der Kosten einer Website-Erstellung viele Faktoren eine Rolle.

Fangen wir damit an, dass es nicht um einen festen Preis, sondern vielmehr um ein Konzept aus Kosten geht. Diese Homepage-Kosten lassen sich einfach in direkte und indirekte Kosten unterteilen.

Erstellungskosten

Die Kosten zur Erstellung der Webseite setzen sich maßgeblich aus dem Gestaltungsausbau, dessen Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand zusammen. Solche Faktoren der Gestaltung, die sich meist direkt im Preis einer Website widerspiegeln, sind bspw. die Struktur der Website, das professionelle Webdesign, das Anwendung von Online Marketing (z.B. SEO für Google), Funktionalitäten, Sprachen und Übersetzungen, Dringlichkeit und Sicherheit.

Wartungskosten

Ein weiterer großer und planbarer Block an Kosten ist durch regelmäßige Updates und Wartungen zu erwarten. Das 21. Jahrhundert ist durch ständige neue Entwicklungen und Fortschritte geprägt. Alleine aus diesem Grund werden heutzutage kaum noch statische Websites erstellt, damit jederzeit und ohne große Schwierigkeiten neue Funktionen ergänzt werden können. Um aktuelle Features zu implementieren, Sicherheit zu gewährleisten und stets Kompatibilität anbieten zu können, gehören also auch Wartungen und Updates zur sinngemäßen Kalkulation der Kosten für das Erstellen einer Website.

Je nachdem, in welchem zeitlichen Abstand und Umfang solch eine Wartung durchgeführt wird, ist schnell mit Preisen von wenigen 100 bis mehreren 1000 Euro zu rechnen. Hohe Preise für Wartungsaufträge sind besonders bei der Verwendung von Wordpress Webseiten-Baukasten zu erwarten, da diese mindestens einmal pro Monat weiterentwickelt werden müssen.

Fazit – wie sich Unterschiede bei Website-Preisen erklären lassen

Generell ist es nützlich zu verstehen, dass der monetäre Aufwand einer Website-Erstellung maßgeblich durch Personal- und Betriebskosten geprägt ist. Da exzellente Qualität schwer durch niedrige Preise erzielt wird ist auch klar, dass Einsparungen an Personalkosten für die Erstellung von Websites nur bedingt empfehlenswert sind. Professionelle Agenturen sind daher der optimale Weg, um komplexe professionelle Websites erstellen zu lassen.

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Jonas Herzer

Ihr persönlicher Berater rund um das Thema Web-Entwicklung. Ich berate Sie gerne kostenfrei und unverbindlich.

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