App erstellen- Das ist wichtig zu wissen!

Sie wollen eine eigene, individuelle App entwickeln? Ganz ohne Programmierkenntnisse ist es nicht einfach eine eigene App selbst zu erstellen. Bevor Sie mit Ihrer App-Idee in die Programmierungsphase gehen, sollten Sie bereits einen genauen Plan über den Umfang und die Funktionen Ihrer App haben, dies erleichtert die Umsetzung enorm und spart Zeit. In diesem Artikel werden Ihnen die grundlegenden Phasen und Wege einer App Entwicklung genauer erklärt.

Was Sie alles bei der App Erstellung beachten müssen:

  1. Umsetzung – Wer programmiert Ihre App?
  2. App-Technologien – Welche Technologien nutzt ein App-Entwickler im Jahr 2020?
  3. Was für App-Typen gibt es? Diese 3 Entwicklungsarten sollten Sie kennen!
  4. Native Apps
  5. Hybride Apps
  6. Web Apps
  7. Wie lange dauert das Erstellen einer App?

Umsetzung - Wer programmiert Ihre App?

Sie können für die Entwicklung Ihres App-Projektes einen professionellen Entwickler (Freelancer), eine App Agentur oder einen App-Baukasten nutzen. Hier finden Sie durch die individuelle und unverbindliche Beratung unserer itPortal24-Profis den passenden Entwicklungspartner für Ihre App. Viele Unternehmen lassen heute Ihre Business-App von einer professionellen Agentur entwickeln. Apps für das Smartphone, Tablet oder Web-Apps sind wichtiger Bestandteil für Firmen, um Ihre eigenen Prozesse zu optimieren und ihren Kunden ein größeres Kundenerlebnis zu ermöglichen. Sollten Sie bereits Erfahrung im Programmieren haben, können Sie eine wenig komplexe App relativ einfach und schnell mit einem App Baukasten-System sogar online selbst erstellen.

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App-Technologien – Welche Technologien nutzt ein App-Entwickler im Jahr 2020?

Je nachdem welche Hardware und das dazugehörige Betriebssystem von der App unterstützt werden soll, unterscheiden sich die einzusetzenden Technologien und Frameworks. Jedes Betriebssystem hat seine Eigenheiten und bestimmte Anforderungen, sowohl an das Design als auch an die Funktionalität.

Was für App-Typen gibt es? Diese 3 Entwicklungsarten sollten Sie kennen!

Es gibt drei Arten von mobilen Apps: Native, hybride und Web Apps. Native Apps sind jeweils für das Betriebssystem optimiert und bieten dem Kunden die größte User Experience (UX), hier können aber schnell die Kosten das Budget übersteigen. Hybride Apps sind mit Frameworks entwickelte Lösungen, die auf allen Betriebssystemen funktionieren. Progressive Web Apps sind im Browser auf dem Desktop PC-funktionierende Apps, die mit einer responsiven Webseite kombiniert sind. Smartphone Apps können als Android-App, als iOS-App (iPhone-App) oder als progressive Web-App entwickelt werden. Smartphone und Tablet-Apps für Android-Geräte oder das Apple iPhone und iPad können entweder nativ für beide Betriebssysteme einzeln entwickelt werden oder als Hybrid Apps mit Frameworks, wie Flutter, erstellt werden.

1. Native mobile App entwickeln

Native Applikationen sind Programme die auf dem mobilen Endgerät installiert werden- Apps im klassischen Sinne. Hierbei wird für jedes Betriebssystem (iOS und Android) jeweils eine eigene App programmiert. Es wird dabei von dem Begriff „Codebase“ gesprochen, also dem zugrunde liegenden Quellcode. In diesem Fall müssen zwei Codebases für eine App geschrieben werden, was einen Mehraufwand für die Entwickler bedeutet und dadurch höhere Kosten. Dieser Typ von App hat jedoch eine Reihe von Vorteilen. So sind die Apps besonders performant, besonders sicher und die Nutzer werden die verwendeten Elemente in der für ihr jeweiliges Betriebssystem programmierten App wiedererkennen, was zu einer positiven User Experience (UX) führt.

Programmiersprache für Android-App

Nur so wird ihre App stetig wachsen und der Wert über die Zeit wachsen. Updates kosten zwischen wenigen hundert Euro und einigen tausend Euro – je nachdem was Sie sich wünschen.

Wie viel es kostet eine App erstellen zu lassen und wie sich die Kosten zusammensetzen, finden Sie hier: App entwickeln lassen – So viel kostet es.

Vorteile nativer Entwicklung

  • Hohe Performance: Native mobile Applikationen liefern die beste Leistung für Ihre Kunden und wirken daher hochwertiger.
  • Hohe Sicherheit: Diese Entwicklungsart garantiert den Nutzern den zuverlässigsten Datenschutz.
  • Beste User Experience: Die Benutzeroberfläche greift auf die speziellen UI Elemente des einzelnen Betriebssystem zurück, welche den Usern bekannt sind. Ihre Kunden können dadurch die App einfacher bedienen und haben mehr Freude bei der Benutzung.
  • 3D- Animationen sind nur bei dieser App Art möglich
  • Betriebssystem-Schnittstellen: Mit dieser Art von App ist es zum Beispiel möglich Push-Benachrichtigungen und In-App-Käufe in iOS und Android zu implementieren.

Nachteile nativer Entwicklung

  • höhere Entwicklungsdauer: Die Entwicklungsdauer ist signifikant höher als die für hybride Apps, bei denen nur eine App entwickelt werden muss.
  • höhere Kosten: höhere Kosten sind mit diesem App-Typ verbunden. Der Entwicklungsaufwand sind umfangreicher da es für das jeweilige Betriebssystem individuell entwickelt wird. Sie müssen auch mit Kosten bei Veröffentlichung im Apple App Store bzw. Google Play Store rechnen.

2. Hybride Apps

Hybride Apps werden wie Web Apps mit HTML5, CSS und JavaScript erstellt, laufen aber in einer Art Webview Container auf iOS und Android. Sie sind somit als native App gestaltet und können dadurch auf die meisten Funktionen und Programmierschnittstellen des jeweiligen Betriebssystems zugreifen. Häufig wird auch der Begriff Cross-Plattform-App genutzt.

Eine einheitliche Codebase erleichtert nicht nur die anfängliche Entwicklung, sondern auch spätere Updates und die Wartung. Da die App somit nicht direkt auf das jeweilige Betriebssystem abgestimmt ist, ist mit Einbußen bei der Performance und einigen Funktionalitäten zu rechnen. Entwickler der Systeme arbeiten aber daran diese Probleme so gering wie möglich zu halten, sodass die Entwicklung hybrider Apps immer mehr an Bedeutung gewinnt. App-Agenturen nutzen Frameworks wie Cordova, Ionic, Xamarin, React Native und Phonegap.

Vorteile einer hybriden Entwicklung

  • Kurze Entwicklungszeit und geringer technischer Aufwand: Es wird nur eine mobile App entwickelt für iOS und Android. Dies führt zu einem geringeren Arbeitsaufwand und deutlich kürzere Entwicklungszeit.
  • Geringere Kosten als native App: Die Entwicklung ist günstiger da es nur ein App für iOS & Android erstellt wird.
  • Einheitliche Darstellung: Hybride Apps sorgen für konsistente UI/UX Design auf beiden Plattformen.

Nachteile einer hybriden Entwicklung

  • Performance Verluste: Hybride Apps können nur eingeschränkt auf die Hardwarefunktionen der mobilen Endgeräte zugreifen und bieten daher weniger Funktionen an.
  • schlechtere User Experience: Die Kunden werden sich weniger bei der Bedienung wohlfühlen, da Platform-spezifische User Interfaces nicht in dem App Design implementiert werden.

3. Web Apps

Web Apps sind angepasste Web Applikationen für Mobilgeräte. Sie können die App über einen Browser wie Google Chrome, Safari oder Mozilla Firefox aufrufen und verschiedene Aufgaben erledigen. Bekannte Beispiele sind Google Docs und Netflix. Eine Erweiterung davon sind Progressive Web Apps (PWA), die viele Funktionen nativer oder hybrider Apps besitzen und insbesondere die fehlende Offline-Nutzung dieses App Typs lösen.

Zum Erstellen von Web-Apps wird dieselbe Technologie wie beim Erstellen einer Website eingesetzt. Für die Struktur wird HTML5 verwendet, das Design wird mit CSS3 erstellt und JavaScript ist für die Logik verantwortlich.

Vorteile einer WebApp:

  • schnelle und einfache Entwicklung: die Programmierung ist einfacher als die der anderen Varianten. Es wird nur eine plattformübergreifende Codebase entwickelt, wodurch die Entwicklungszeit kürzer ist.
  • keine Installation und Download auf Endgerät: weder Installation, noch Download sind notwendig um die App zu benutzen. Der Nutzer kann die App einfach in einem Browser öffnen und verwenden.
  • gut auffindbar in Suchmaschinen: die App wird als Ergebnis in Google angezeigt, wenn potentielle Kunden eine bestimmte Lösung suchen.
  • geringe Kosten: es entstehen keine Kosten bei der Markteinführung der App, da die App nicht im Apple App Store bzw. Google Play Store veröffentlicht wird. Die App wird in Form einer Website gelauncht.
  • Push-Benachrichtigung bei Android möglich: eine Push-Nachrichten Funktion kann bei Android Endgeräten implementiert werden. Diese Funktion ist bei mobilen iOS Endgeräten noch nicht verfügbar, Apple arbeitet aber daran Push-Benachrichtigungen in Safari zu implementieren.
  • App-Icon auf Endgerät: genau wie bei Nativen Apps, ist es mittlerweile möglich, Web Apps dem Startbildschirm hinzuzufügen. Dort wird die Web App wie eine "normale" Native App dargestellt

Nachteile einer WebApp:

  • Einschränkungen in der Funktionalität: Eine Web-App hat einen sehr eingeschränkten Zugriff auf die Gerätefunktionen, was eine geringe App Performance aus Sicht der Kunden bedeuten kann.
  • Internetzugang zwingend nötig: Es ist nicht möglich, diesen App Typen offline zu benutzen, da dieser wie eine klassische Website aufgerufen wird.
  • geringere User Experience: Web-Apps ermöglichen nur ein zufriedenstellendes Kundenerlebnis, da diese nicht für jedes Betriebssystem angepasst wurden.

Wie lange dauert das Erstellen Ihrer App?

Die Entwicklung einer App als Individualentwicklung dauert erfahrungsgemäß ungefähr 2 Monate, in 30% der Projekte teils über ein halbes Jahr. Unsere itPortal24-Profis empfehlen Ihnen stets Partner und Programmierer, die bereits eine zu Ihrem Projekt ähnliche App entwickelt haben und reduzieren dadurch den Entwicklungsaufwand deutlich.

Jetzt wissen Sie alles, was bei dem Erstellen einer App zu beachten ist. Wenn Sie Ihre App erstellen lassen wollen, erhalten Sie von uns 3 kostenfreie und unverbindliche Angebote.

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